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„Ich meine, dass wir das Fremde brauchen, um das eigene als Eigene zu erfahren...“

(Alexander J. Seiler)

 

An dem großen Prozess der Inklusion müssen unserer Meinung nach alle teilnehmen. Menschen mit Behinderung haben leider immer noch begrenzten Zugang zum internationalen Austausch. Dennoch haben sie das gleiche Bedürfnis, andere Kulturen kennen zu lernen und sich auszutauschen wie Menschen ohne Behinderung. Im Umgang und in Gesprächen mit Fremden haben Jugendliche die Möglichkeit zu lernen, sich zu öffnen, zu akzeptieren und den Unterschied zwischen Eigenheiten und Anderssein wahrzunehmen. Sie lernen sich hineinzufühlen, hineinzudenken, tolerant zu sein.

Unter dem Ziel der Inklusion möchten wir durch Aktivitäten, die individuelle Voraus-setzungen der Teilnehmer berücksichtigen, die Bildung intensiver zwischen-menschlicher Beziehungen fördern. Es werden Sprach- und kulturelle Barrieren überwunden, die Jugendlichen erfahren Selbstbestätigung, die Wahrnehmung einer anderen Kultur und eine intensivere Identifikation mit ihrer eigenen.

 

Bei den Begegnungen zeigen sie uns das, was wir mit unseren Augen nicht sehen. Sie zeigen uns, dass man sich auch ohne Fremdsprachenkenntnisse verstehen kann. Ihre Begeisterung und Freude, die wir bei unseren ersten deutsch-polnischen Begegnungen (noch nicht im Rahmen vom conduco e.V.) erlebt haben, hat einige von uns motiviert, weitere Projekte mit jungen Menschen mit geistiger Behinderung zu organisieren.

 

Eine Begegnung mit einem anderem Menschen ist für jeden eine wertvolle Bereicherung.

    " Alles muss klein beginnen..."